Über uns

    Main-Taunus- & Hochtaunuskreis

    Main-Taunus- & Hochtaunuskreis

    ÖPNV-Rhein Main Gebiet - U2 verlängern bis nördliches Bad Homburg - Stadt soll Machbarkeitsstudie anstoßen

    In der Debatte um eine Verlängerung der U-Bahn-Linie U2 unterstützen der ver.di Kreisvorstand Hoch- und Main-Taunus und Fridays for Future Hochtaunuskreis die Initiative der Fahrgast-Lobby Hochtaunus. Norbert Gentemann, Vorsitzender des ver.di Kreisvorstands: „Auch wir sprechen uns für eine weitere Verlängerung der U2 vom Bahnhof Bad Homburg über Oberursel-Oberstedten bis in die nördlichen Bad Homburger Stadtteile aus. Damit soll eine engere Anbindung dieser Stadtteile an das Schienennetz des ÖPNV im Rhein-Main-Gebiet erreicht werden. Das ist dringend nötig.“ Die Stadt Bad Homburg wird aufgefordert, in einem ersten Schritt die Machbarkeit einer U2-Verlängerung zu prüfen. Fridays for Future fordert sie Stadt auf, dafür die Mittel und das Fachpersonal zur Verfügung stellen. Die Fahrgast-Lobby Hochtaunus und ihre Unterstützer hoffen, dass in der Sitzung des Verkehrsausschusses der Stadt Bad Homburg am 2. Dezember und in der Stadtverordnetenversammlung am 17. Dezember entsprechend entschieden wird.

    Das Bereitstellen und der Ausbau öffentlicher Verkehrsmittel für alle Bürgerinnen und Bürger ist ein wichtiger Bestandteil der staatlich garantierten öffentlichen Daseinsvorsorge in einem demokratisch verfassten Sozialstaat und ein wichtiger Beitrag zum Schutz der Umwelt und des Klimas. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di betreut zusammen mit ihren Mitgliedern verantwortungsvoll auch den Bereich des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Sie engagiert sich damit für eine bestmögliche Versorgung der Bevölkerung mit nutzer- und umweltfreundlichen Transportangeboten und -leistungen zwischen den Wohn- und Arbeitsorten und in den Städten und ihren Stadtteilen. Auch die Klimaschutzbewegung Fridays for Future setzt sich für eine Verkehrswende und einen massiven Ausbau des ÖPNV ein, um die globalen Klimaziele erreichen zu können. Dazu gehört die Unterstützung regionaler und lokaler Initiativen in den Städten und Landkreisen.

    Neue und bekannte Gesichter im Kreisvorstand ver.di-Hochtaunus/Main-Taunus

    Die ehrenamtliche Leitung von ver.di-Hochtaunus/Main-Taunus bleibt weiterhin bei Norbert Gentemann. Der 62-jährige Angestellte bei der Amadeus Germany GmbH in Bad Homburg wurde bei der turnusmäßigen Konferenz des ver.di-Kreisvorstandes Hochtaunus/Main-Taunus im Amt des Vorsitzenden bestätigt. Die Konferenz fand gestern im alten Schlachthof in Bad Homburg statt. Stellvertretender Vorsitzender des ver.di Kreisvorstandes Hochtaunus/Main-Taunus wurde der 58-jährige Deutsche-Post-Beschäftigte Thomas Wickerath. Schriftführer wurde der 70-jährige Rudolf Welter. Unter den weiteren Mitgliedern des Vorstandes finden sich einige neue Namen.

    Als zentrales Thema hat sich der Vorstand für die Amtsperiode bis 2022 vorgenommen, Auswirkungen der fortschreitenden Digitalisierung auf Beschäftigte und Beamte zu thematisieren.

    Aus aktuellem Anlass hat sich die Konferenz solidarisch mit den Beschäftigten der Fluglinie Ryanair erklärt. In einer Resolution fordern die Gewerkschafter*innen Ryanair auf, sich an das deutsche Arbeitsrecht zu halten und den Beschäftigten ihr Recht auf Streiks zur Durchsetzung ihrer Rechte zu gewähren.

    „Wir verurteilen aufs Schärfste, wenn Streikende bespitzelt und anschließend mit Disziplinarmaßnahmen belegt werden“, so die Kreiskonferenz mit Blick auf die derzeitigen Streiks der Ryanairbeschäftigten.

    Der Kreisvorstand ist ein ehrenamtliches satzungsgemäßes Gremium. Er vertritt die Interessen der örtlichen Mitglieder innerhalb und außerhalb von ver.di. Die Gewerkschaft hat als Arbeitnehmervertretung eine doppelte Leitungsstruktur: Haupt- und ehrenamtliche Funktionäre.

    Die weiteren Mitglieder des Vorstandes sind: Hans-Peter Bottor, Volker Conrad, Cetin Dügün, Andreas Hett, Susanne Höhler, Wilfried Hölzer, Uwe Hofacker, Dietmar Mohr, Dieter Moses, Fatmeh Nasseri, Andreas Petri, Petra Rinner, Rudolf Schoen, Clemens Selzer, Harald Ungerer, Jürgen Völger, Peter Völker-Holland und Bernd Vorlaeufer-Germer