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    Frauen im Widerstand

    Frauen im Widerstand

    im Stadtladen, Am Markt 14
    Männer und Frauen aus vielen europäischen Ländern habe gegen den Faschismus gekämpft. Sie stellt dar, wie die Menschen in Europa Widerstand geleistet haben und welche unterschiedlichen Ausprägungen ihre Aktionen in den einzelnen Ländern hatten. Mit Freunden klebt Gerda Pohorylle Anti-Hitler-Plakate an Hauswände. Dafür wird die junge Frau verhaftet. Vor Gericht spielt die Tochter einer ausGalizien eingewanderten jüdischen Familie das unbedarfte junge Mädchen vor und kommt nur so frei. Sie flieht von Stuttgart nach Paris. Dort weiß sie zunächst nicht, was sie tun soll. Im September 1934 lernt Gerda Pohorylle den jungen ungarischen Fotografen André Friedman kennen und lieben. Sie geben sich neue Namen: Gerda Taro und Robert Capa. Beide gehen zusammen als Fotografen in den Spanischen  Bürgerkrieg. Sie wird während eines Angriffs nahe Madrid von einem Panzer überrollt und stirbt mit nur 27 Jahren an ihren Verletzungen. Getarnt als viel beschäftigte Sekretärin tippte Lore Wolf Schriften gegen das Regime. Zu Tausenden gingen die Flugblätter an die Bevölkerung, in den zum  Widerstand gegen Hitler und seine Clique aufrufen wurde. Sie wird durch einen Spitzel verraten, flieht zunächst ins Saarland, dann mit ihrer Tochter nach Paris und wird da 1940 von der Gestapo verhaftet. 1945 kehrt sie aus dem KZ Fuhlsbüttel nach Frankfurt zurück. Sie wurde Zeitzeugin und schrieb die Autobiografie „Ein Leben ist viel zu wenig“

    V.i.S.d.P.: VVN-BdA Main-Kinzig, Horst Koch-Panzner

    Stadtladen Hanau Besichtigung der Ausstellung vom 07. März bis 21. März 2019 Mo-Fr 10-15 Uhr Ausstellungseröffnung mit Monika Kühn-Bousonville, Frauenbeauftragte der Stadt Hanau Grußwort: Ulrike Eifler, DGB Einführung: Gudrun Schmidt, Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945