Themen

    Respekt! Kein Platz für Rassismus

    Respekt! Kein Platz für Rassismus

    Seit 2006 gibt es die Initiative „Respekt! Kein Platz für Rassismus“. Sie motiviert dazu, Rassismus im Betrieb und in der Gesellschaft entgegenzutreten und liefert viele Aktionsideen, -materialien und –berichte. Wir von ver.di Frankfurt am Main und Region finden diese Initiative gut und nötig und rufen unsere Mitglieder auf, sich zu beteiligen. „Respekt!“-Schilder für betriebliche Aktionen können über den Bezirk bezogen werden – bitte per mail an bzgf.ffm-region@verdi.de. Wir freuen uns, wenn Ihr uns Fotos von Euren betrieblichen Aktionen zur Veröffentlichung schickt.

    Zivilcourage fördern

    Die Spaltung der Gesellschaft ermöglicht rechtem Gedankengut den Einzug in die politische Normalität. Ermöglicht durch Chancenungleichheit, Bildungslücken, Populismus, Fake-News, Panikmache und Hetze, führt sie zu Abstiegsängsten, dem Wunsch nach Abschottung und einem Verlust von Mitgefühl.

    Wir streben mit unserer Respekt!-Initiative nach einer vereinten, emanzipatorischen und progressiven Gesellschaft. Wir appellieren an Empathie und Mitgefühl, zelebrieren Zivilcourage und Weltoffenheit. Die Wahrung von Vielfalt, Fairness, Gerechtigkeit, Solidarität und Respekt stellen wir in die Mitte unseres Handeln.

    Aufmerksamkeit fordern

    Es reicht nicht, gegen Rassismus zu sein. Wir müssen noch aufmerksamer im Alltag werden, indem wir unser Bewusstsein für unser Mit-, Neben- und Füreinander schärfen. Welche Gedanken oder Gefühle haben wir in Situationen, in denen uns Rassismus begegnet? Wie verhalten wir uns, wenn wir Zeuge oder sogar Opfer von Rassismus werden?

    Weggucken und Nichtwahr-nehmen führen dazu, dass wir gemeinsam zu wenig gegen Rassismus vorgehen, zu wenig Handeln, zu selten Aufstehen. Deshalb ist unser Weg ein aufmerksamer, sensibler und reflektierter Umgang mit Sprache und unseren Mitmenschen am Arbeitsplatz, auf der Straße, in der Warteschlange, an der Bushaltestelle, in der Eisdiele..

    Gesicht zeigen

    Neben zigtausenden aktiven Unterstützer*innen, denen oftmals gar nicht bewusst ist, was für einen Dienst sie unserer Gesellschaft täglich erbringen, helfen auch bekannte Persönlichkeiten im Kampf gegen Anti-Rassismus durch ihr Bekenntnis.

    Aktiv werden!