Über uns

Wetteraukreis

Wetteraukreis

Neuer Vorstand ver.di Neuer Vorstand

Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf!

Unter diesem Motto lud das „Butzbacher Bündnis für Demokratie und Toleranz“ zu seiner Jubiläumsveranstaltung am Montag, 02. Oktober um 19:00 Uhr in die Alte Turnhalle in Butzbach ein.

Vor 10 Jahren gründete sich das Bündnis auf Basis des Arbeitskreises demokratisches Hoch Weisel, nachdem eben in diesem Butzbacher Stadtteil eine rechtsextremistische Gruppierung Menschen bedrohte. In einer Erklärung, die im vollbesetzten Butzbacher Bürgerhaus von allen im Stadtparlament vertretenen Parteien unterzeichnet wurde, nahm das Bündnis im April 2007 sein Engagement auf und kämpft seitdem gegen alle Formen von Hass, Gewalt, Rassismus, Extremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus.

In vielen Veranstaltungen hat sich das Bündnis immer wieder für Demokratie und Toleranz in Butzbach eingesetzt.

Für die Jubiläumsveranstaltung konnte die Moderatorin und Autorin Mo Asumang gewonnen werden. Besonders bekannt wurde sie mit ihrem Dokumentarfilm „Die Arier“. Mutig ging sie als Frau mit afrikanischen Vorfahren auf Rassisten,  Neonazis und auch den Ku-Klux-Klan zu und interviewte sie und entlarvte auf diese Weise wie unsinnig die Thesen dieser Menschenverächter sind. Mo Asumang wird bei der Veranstaltung in einer Gesprächsrunde zu hören sein, aber auch aus ihrem Buch „Mo und die Arier. Allein unter Rassisten und Neonazis“ lesen.

Ein weiterer prominenter Gast war der ehemalige Fußball-Profi von Eintracht Frankfurt, Armin Kraaz, der heute Leiter des Eintracht Frankfurt Fußball-Leistungszentrums ist.

Moderiert wurde die Veranstaltung von dem allseits bekannten Kabarettisten und Autor Martin Guth.

Für die musikalische Unterhaltung sorgte die Butzbacher Band „Five Miles per Hour“.

Das Bündnis lud alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich ein. Mit der Teilnahme möglichst vieler Menschen wurde so ein deutliches Zeichen gesetzt gegen jede Form von Extremismus. Gerade jetzt nach der Bundestagswahl bedarf es eines deutlichen Bekenntnisses zur Demokratie und zur Toleranz gegenüber anderen Lebensformen und Religionen. Das Bündnis will dies deutlich machen und wird sich auch weiterhin dafür einsetzen, dass Menschen nicht „gejagt“, sondern ermutigt werden zu einem friedlichen und respektvollen Miteinander.

ver.di-Kreisvorstand Wetterau tritt Bündnis gegen geistige Brandstiftung bei

Der ver.di-Kreisvorstand Wetterau hat sich bei seiner letzten Sitzung mit der geplanten Ausrichtung eines „Quer-Denken-Kongresses“ am 31.10. und 01.11.2015 in der Stadthalle Friedberg beschäftigt. Bei dem geplanten Kongress steht zu befürchten, dass Verschwörungsphantasien, Pseudowissenschaftliches, rassistische Ideologie und extrem rechte Positionen von zahlreichen Referenten aus Europa und Amerika unter dem Motto „Querdenken“ präsentiert werden. Der ver.di-Kreisvorstand hat deshalb beschlossen, dem „Bündnis gegen geistige Brandstiftung“ beizutreten. Michael Fritz, Vorsitzender des ver.di-Kreisvorstandes Wetterau, dazu: “Mit unserer Unterstützung des Bündnisses wollen wir zeigen, dass es in der Region keinen Platz für Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, verquere Ideologien, Sexismus oder sonstwie menschenverachtendes Gedankengut gibt. Menschen sind bunt und nicht braun!“ Alexander Klein, stellv. Geschäftsführer ver.di-Bezirk Frankfurt am Main und Region, fügt ergänzend hinzu: „Wir als Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter werden an den verschiedenen Veranstaltungen des Bündnisses, wie z. B. an dem Markt der Möglichkeiten am 31.10.2015 in Friedberg, teilnehmen und gleichzeitig die gewerkschaftliche Kampagne „Respekt! Kein Platz für Rassismus“ noch breiter bewerben.“

Wie immer gilt:

„Respekt! Kein Platz für Rassismus“ geht in die zweite Runde

Vor mehr als zwei Jahren hat der ver.di-Kreisvorstand damit begonnen, den BürgermeisterInnen der Kommunen in der Wetterau anzubieten, sich durch das Anbringen des Schildes von der gleichnamigen Initiative “Respekt! Kein Platz für Rassismus“ an ihren Rathäusern, klar dazu zu bekennen, dass es in ihrer Kommune keinen Raum für Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Rechtsextremismus gibt.

„Bis heute haben sich, neben den Städten wie Friedberg, Büdingen, Butzbach und Karben, insgesamt bereits zehn  Kommunen unserer Aktion angeschlossen. Daneben ist es auch im Friedberger Kreishaus angebracht worden. Mit einem erneuten Schreiben an die anderen Kommunen wollen wir erreichen, dass sich diese Zahl eventuell verdoppeln lässt,“ so der Vorsitzende des Kreisvorstands-Wetterau Michael Fritz. „Wir konnten feststellen, dass es gerade in der Zeit der Aufnahme von Flüchtlingen aus den Krisengebieten Afrikas und des Nahen Ostens, bei den Rathausoberen als hilfreiche Unterstützung angenommen wurde.“ Ein Bürgermeister brachte es auf den Punkt, in dem er sagte: „Wenn das Schild auch nur einen Übergriff verhindert, hat sich das Anbringen schon bezahlt gemacht.“

ver.di-Kreiskonferenz Wetterau befasst sich mit prekären Beschäftigungsverhältnissen und wählt neuen Kreisvorstand

In der Stadthalle Friedberg fand am Donnerstag, den 3. Juli 2014 die Konferenz des ver.di-Kreisvorstandes Wetterau statt. Michael Fritz (Vorsitzender des Kreisvorstandes) konnte viele Mitglieder und Gäste begrüßen.

Rosi Haus (Geschäftsführerin ver.di Bezirk Frankfurt am Main und Region) lobte die engagierte Arbeit des Kreisvorstandes und hob in ihrem Grußwort die Wichtigkeit der Erhaltung der öffentliche Daseinsvorsorge in der kommunalen Hand hervor. Haus dazu: „Durch den sog. „Schutzschirm“ der hessischen Landesregierung steht vielen Kommunen noch mehr das Wasser bis zum Hals und dies geht dann zu Lasten der Beschäftigten und Bürger. Damit muss Schluss sein.“

Nach dem Referat von Michael Kröll (Rechtsanwalts und Fachanwalt für Arbeitsrecht) zu dem Thema „Leiharbeit und prekäre Beschäftigungsverhältnisse in Zusammenhang mit dem Teilzeit- und Befristungsgesetz“ hielt Michael Fritz den Geschäftsbericht für die vergangenen vier Jahre. Höhepunkte der Arbeit des ver.di-Kreisvorstandes waren die Teilnahme mit einem ver.di-Infostand am Hessentag in Oberursel, die Aktionen „Umfairteilen. Reichtum besteuern“ und „Respekt. Kein Platz für Rassismus“. Fritz dazu: „Es ist wichtig den Umtrieben rechter Genossen im Wetteraukreis etwas entgegenzusetzen. Durch die „Respekt-Schilder“ an öffentlichen Gebäuden setzen wir ein klares Signal für ein solidarisches und faires Miteinander im Wetteraukreis.“

Im Anschluss an den Geschäftsbericht fanden diverse Wahlen und Beratungen über Anträge statt. Michael Fritz wurde als Vorsitzender und Margit Noske sowie Hans-Joachim Happel als stellvertretende Vorsitzende des ver.di-Kreisvorstandes Wetterau wiedergewählt. Die weiteren Mitglieder des Vorstandes sind: Burkhard Schimpf, Michael Hendrisch-Verseck, Heinz-Dieter Ressel, Rita Merz, Michael Rieker, Ruth Auffahrt-Künkel, Claudia Göbel, Jörg Schwerm, Michael Laser, Constanze Schuster, Birgit Ramella, Anne Musch, Angelika Rybarski, Klaus Sauer, Fred Radon, Dieter Reuß, Gerhard Schultheis.