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    Das Geld ist da; der Wille fehlt!

    Das Geld ist da; der Wille fehlt!

    FÜR UNS
    FÜR ALLE
    JEDEN TAG!

    DIE MACHERINNEN
    UND MACHER
    RETTEN – SCHÜTZEN – PFLEGEN –
    LEHREN – BETREUEN – BERATEN
    Sie kümmern sich um Sicherheit,
    Bildung, Betreuung, gute
    Infrastruktur, Ver-und Entsorgung
    und eine funktionierende
    Verwaltung.

    DER ÖFFENTLICHE DIENST:
    LEBENSNOTWENDIG.
    Sie kümmern sich um unsere Kinder, bilden, erziehen
    und p egen, retten tagtäglich Menschen, halten unsere
    Wälder instand, sorgen für die Durchsetzung von
    Recht, beschützen, beraten und halten eine funktionierende
    Verwaltung aufrecht. Das machen sie jedenTag.
    Doch ihre Arbeitsbedingungen haben sich in den
    vergangenen Jahren verschlechtert. Die Anforderungen
    an die Arbeit und die Belastungen nehmen beständig
    zu. Rettungskräfte, Polizistinnen und Polizisten, Beraterinnen
    und Berater in Jobcentern sehen sich immer öfter
    Beschimpfun gen und körper lichen Übergriffen ausgesetzt.
    Lehrerinnen und Lehrer haben immer größere
    Klassen und immer weniger Zeit für die einzelnen Schülerinnen
    und Schüler. Försterinnen und Förster kämpfen
    jetzt schon mit den Auswirkungen des Klimawandelsund
    müssen sich um immer größere Waldreviere kümmern.
    Die Arbeitszeit im öffentlichen Dienst ist in Hessen nach
    wie vor länger als in anderen Bundesländern, immer
    weniger Personal muss immer mehr Arbeit bewältigen
    und die Bezahlung für all das lässt im Vergleich
    zu Beschäftigungsverhältnissen in der Privatwirtschaft
    massiv zu wünschen übrig.
    Kein Wunder, dass der Fachkräftemangel längst auch im
    öffentlichen Dienst angekommen ist. Allein an Grundschulen
    fehlen bundesweit 2.000 ausgebildete Lehrkräfte.
    Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst haben mehr
    verdient. Nicht nur mehr Geld, sondern auch mehr Zeit
    und mehr Wertschätzung. Denn ohne Sicherheit, gute
    Betreuung, Bildung und funktionierende Verwaltung
    haben wir alle das Nachsehen. Notwendig ist daher eine
    deutliche Aufwertung des öffentlichen Dienstes.

    Hohe Einkommen und große Vermögen müssen wieder
    stärker besteuert werden. Dafür kann sich das Bundesland
    Hessen im Bundesrat stark machen. Die Steuersenkungen
    der vergangenen Jahre haben die öffentlichen Kassen ausbluten
    lassen. Darunter leiden nicht nur die Beschäftigten des
    öffentlichen Dienstes. Am Ende müssen wir alle die verfehlte
    Steuerpolitik der vergangenen Jahre und das permanente
    Beschwören der so genannten schwarzen Null ausbaden.
    Dabei ist genug Geld da. Die mittelfristige Finanzplanung
    des Landes Hessen für die Jahre 2017bis2021 beinhaltet erhebliche
    nanzielle Spielräume zur Erhöhung der Ausgaben.
    Unter anderem führt in Hessen die Neuordnung der Bund-
    Länder-Finanzbeziehungen im Jahr 2020 zu einem Plus in
    Höhe von rund 585 Millionen Euro. In der Haushaltsplanung
    des Landes stehen über 1,1 Milliarden Euro in den Jahren
    2020 / 2021 zusätzlich zur Verfügung.
    Um den Staat wieder handlungsfähig zu gestalten und
    einegenerationengerechte Politik voranzutreiben, fordern
    wir unmittelbare Verbesserungen im Öffentlichen Dienst.
    Um Schulen und andere Teile der öffentlichen Daseinsvorsorge
    wieder besser auszustatten, müssen hessenweit
    rund 16.000 zusätzliche Stellen im öffentlichen Dienst eingerichtet
    werden. Die Ausbildungsquote muss deutlich
    erhöht werden. Wir fordern eine sofortige Kürzung der
    regelmäßigen Wochenarbeitszeit auf 40Stunden für alle
    hessischen Beamtinnen und Beamte. Vor allem Frauen
    wechseln durch die Doppelbelastung von hoher Arbeits- und
    Familienzeit häu g in Teilzeit. Für eine bessere Vereinbarkeit
    von Familie und Beruf muss die Arbeitszeit verkürzt werden.
    Nur so kann Gleichstellung in Hessen verwirklicht werden.

    DIE BESCHÄFTIGTEN IM
    ÖFFENTLICHEN DIENST HABEN
    EIN RECHT AUF GUTE ARBEIT!
    Wertschätzung und Respekt ist wichtig für gute
    Arbeit. Doch riesige Überstundenberge und ausbleibende
    Beförderungen durch ein Festhalten
    an dem System der Stellenobergrenzen zeigen
    das Gegenteil. Folgen der geringen Personalausstattung
    sind unter anderem hohe Krankenstände.
    Die Befristungen steigen auch im Öffentlichen
    Dienst. Für die Lebens- und Karriereplanung der
    Beschäf tigten ist das fatal.
    DAS LAND ALS DIENSTHERR
    MUSS SICH SEINER
    VERANTWORTUNG GEGENÜBER
    SEINEN BESCHÄFTIGTEN
    WIEDER BEWUSST WERDEN.
    NUR SO WIRD IN HESSEN
    EIN GENE RATIONSWECHSEL
    IM ÖFFENTLICHEN DIENST
    MÖGLICH WERDEN.