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Freie

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Selbstständige und Freie in ver.di

Selbstständige und Gewerkschaft – geht das? Ja, das geht. Und es ist gewollt: ver.di begleitet Erwerbstätige kompetent durch alle Phasen des Arbeitslebens – beim Berufseinstieg, in der Anstellung, bei Erwerbslosigkeit und in der Selbstständigkeit. Die Zahl der Solo-Selbstständigen wächst stetig, sie stellen inzwischen die Mehrheit aller Selbstständigen. Zunehmend wechseln ehemals Angestellte in die Selbstständigkeit. Sie kommen beispielsweise aus Bildungs- oder Gesundheitsberufen, der IT- oder Medienbranche. Ob freiwillig oder erzwungen – selbstständige Arbeit muss gerecht bezahlt und sozial abgesichert werden.

Angestellte können sich meist auf ein Netz von Regularien und Vereinbarungen – vor allem Tarifverträge – stützen. Und sie können sich über Betriebs- und Personalräte informieren und vertreten lassen. Für Selbstständige gibt es kaum betriebliche Netze. Sie müssen individuell geschützt werden und sich selbst einmischen. ver.di organisiert Selbstständige, bietet ihnen Informationen und Beratung und trägt so dazu bei, dass sie ihre Rechte kennen und nutzen können. Die Gewerkschaft hilft, sich auszutauschen – etwa über Honorare, Vertragspraxis und Weiterbildung.

  • Rechtsschutz
    bekommen ver.di-Mitglieder nach Prüfung der Erfolgschancen und dreimonatiger Mitgliedschaft bei beruflichen und sozialversicherungsrechtlichen Problemen – etwa: Honorarforderungen, Auftragskündigung, Statusfragen, Ärger mit Kranken- oder Rentenversicherung. Rechtsschutz erteilt der ver.di-Bezirk, der gegebenenfalls auch einen Anwalt beauftragt.
  • Informationen
    Die ver.di-Mitgliederzeitschrift PUBLIK und zusätzliche Branchenpublikationen informieren über gesellschafts-, branchen- und gewerkschaftspolitisch Neues. Aktuelles für Selbstständige unter: selbststaendige.verdi.de und www.mediafon.net
  • Mitgliedsvorteile
    Mitglieder profitieren von günstigen Konditionen der Gruppenangebote wie Versicherungen und Reisen. Einige Branchen haben zusätzlich berufsspezifische Vorteilsangebote ausgehandelt.
  • Lobbyarbeit
    ver.di will politische Prozesse – etwa eine Arbeitsmarktpolitik, die auf mehr Beschäftigung durch Selbstständigkeit setzt – begleiten. Schwerpunkt der politischen Lobbyarbeit: Selbstständigkeit sozial absichern.

Dies sind Fäden in einem Netz, das – wie unsere politische Lobbyarbeit – verhindern soll, dass selbstständige Arbeit zur ungeschützten und letztlich doch abhängigen Tätigkeit wird.

  • Mitgliedsbeitrag
    Freie Mitarbeiter/innen, persönlich selbstständig, freiberuflich oder als arbeitnehmerähnliche Personen Tätige zahlen jeweils einen Beitrag in Höhe von einem Prozent ihrer Einkünfte aus Tätigkeiten im Organisationsbereich von ver.di. Berechnungsgrundlage ist der Monatsdurchschnitt der steuerpflichtigen Einkünfte oder 75 Prozent der monatlichen Bruttoeinnahmen. Ist auf dieser Grundlage eine Beitragsberechnung nicht möglich, wird ein Beitrag von mindestens € 15 festgesetzt.

   

ver.di vertritt heute weit über 30.000 Solo-Selbstständige aus verschiedenen Branchen: alle, die wissen, dass sie auch als Selbstständige die Solidarität mit Kolleginnen und Kollegen brauchen, um wirtschaftlich starken Auftraggebern und der Politik gemeinsam bessere Bedingungen abzutrotzen. Auch selbstständige Arbeit muss adäquat entgolten und sozial abgesichert werden.

Information, Hilfe und Beratung  www.mediafon.net

Unter der Nummer 01805/754444 (0,14 € pro Minute / Mobilfunkhöchstpreis 42 Cent pro Minute) oder per Kontaktformular aus dem Internet vermittelt ein Callcenter den Kontakt zu selbstständigen Fachleuten und deren Wissen. Das Prinzip: Arbeitende fachkundige Selbstständige beraten die Ratsuchenden aus ihrem Fachgebiet. Die Anrufer erhalten den Kontakt zu ihrem Fachmann / ihrer Fachfrau und rufen sie während deren Präsenzzeiten an. Nicht-Mitglieder zahlen für den Beratungs-Service, während die Beratung für ver.di-Mitglieder kostenlos ist.

Der Kontakt zu den Freien und Selbstständigen bei ver.di: E-Mail selbststaendige@verdi.de, Internet: freie.verdi.de