Frauen und Gruppen

LSBTG

LSBTG

Unter dem Symbol des Regenbogens arbeiten Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender in der Gewerkschaft zusammen.

Gleichstellung und Gleichbehandlung aller Menschen, unabhängig von der sexuellen Orientierung, sind ihre Ziele. Unter dem Motto "Gegen das Vergessen" setzen sich Aktive mit der Verfolgung Homosexueller in der Nazizeit auseinander. 2006 hat der Bundesarbeitskreis eine Jugendgruppe ins Leben gerufen: queerYoung. Aktuelle Informationen gibt es u. a. in einem monatlichen Newsletter. Beratung und Beteiligung sind in vielen Städten der Bundesrepublik möglich, Informationen werden in mehreren Sprachen veröffentlicht.  

 

Die Hessen komme! (sin’ da!)

Seit einem guten halben Jahr ist es wieder soweit: in Frankfurt am Main hat sich ein LSBT Arbeitskreis (AK) gegründet. Im DGB-Gewerkschaftshaus in der Wilhelm-Leuschner-Straße in Frankfurt fand mittlerweile das 5. Treffen statt.

Unsere Mitstreiter/innen kommen aus den verschiedensten Bereichen: von Feuerwehr zu Krankenhaus, von Kreisverwaltung zu Spielcasino. Bei der Zusammensetzung von 2 Lesben, 1 Bisexuellen und 5 Schwulen hoffen wir natürlich, noch weiteren Zulauf als Verstärkung zu erhalten.

Der Kongress des Bundesarbeitskreises LSBT im Februar hat uns hier viele Anstöße gegeben, doch diese in dem noch kleinen, jungen AK umzusetzen, scheitert derzeit noch des Öfteren an der Masse. So werden wir an dem diesjährigen Frankfurter CSD nur mit einer Flugblattaktion teilnehmen, da wir für eine 2-tägige Standbesetzung einfach zu wenige sind.

Naja, erstmal kleine Brötchen backen, aber mit gezielten Aktionen innerhalb der hessischen Lesben- und Schwulenszene einerseits und eingebettet in ver.di andererseits, werden wir Aufmerksamkeit erlangen – so haben wir uns das in der nächsten Zeit vorgestellt.

Und da gibt es für jeden von uns genügend zu tun: Anzeigen in der örtlichen Szene-Presse schalten, Gestaltung einer Homepage, Kontakte halten und zu den Bezirks- und Landesgremien bei ver.di pflegen. Seltsamerweise finden es noch viele in der Queer-Szene erstaunlich, dass es auch lesbische und schwule Gewerkschafter/-innen gibt – ebenso wie die „gestandenen“ Gewerkschafter überrascht sind, dass es tatsächlich Lesben und Schwule innerhalb von ver.di gibt.

Hier an beiden „Fronten“ Aufklärung zu leisten, eine Anlaufstelle für Betroffene zu sein, ein tragfähiges Netzwerk zu weben, unseren AK zu vergrößern und natürlich – auch – ein bisschen Spaß am Ganzen zu haben – ganz sooo kleine Brötchen sind es ja doch nicht. Ob einfach nur zum Austausch über die persönliche Situation am Arbeitsplatz, das Einbringen neuer Ideen oder für die Mitgestaltung von Aktionen – wir sind über jede neue „Nase“ hoch erfreut.